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Spannende Fakten zur Entstehung der österreichischen Flagge

Diejenigen, die sich für die Geschichte eines Landes interessieren, finden sich oft schnell im Bereich der Flaggenkunde wieder. Denn: Wäre es nicht interessant zu wissen, weshalb die Flagge eines Landes so aussieht, wie sie eben aussieht?

Das Interessante an der österreichischen Flagge ist hierbei, dass es gleich mehrere Theorien zu deren Entstehung gibt. Wer sein Ferienhaus in Österreich gebucht und Lust auf ein wenig Landeskunde hat, kann dementsprechend gut beraten sein, sich auch hier ein wenig einzulesen. Viele Österreicher kennen die zahlreichen Geschichten, die sich um ihre Flagge ranken.

Eine von ihnen wird besonders oft erzählt. Ob sie auch tatsächlich die mit dem meisten Wahrheitsgehalt ist?  

Theorie Nr. 1: Eine besonders blutige Geschichte 

Auch wenn es sich hierbei sicherlich um die Geschichte mit dem blutigsten Hintergrund handelt, gehen Wissenschaftler aktuell davon aus, dass es sich genau so zugetragen hat und dass die folgende Überlieferung tatsächlich den Grund dafür schafft, dass die österreichische Flagge rot-weiß-rot gestreift ist.

Alles trug sich zur Zeit Leopolds V. in Österreich zu. Damals, genauer gesagt: im Jahre 1191 wurde Akkon belagert. Angeblich war Leopolds Kleidung von Blut überzogen. Lediglich der Bereich, in dem er den Gürtel trug, an dem seine Waffe fixiert war, war noch weiß. Dieser Effekt soll vor allem dann besonders gut zum Tragen gekommen sein, als er besagten Gürtel abnahm, um mit seinem Umhang winkend auf sich aufmerksam zu machen. Er hatte nämlich während besagter Schlacht seine Truppen verloren. Diese Aktion soll ihm das Leben gerettet haben, da seine Männer ihn so wieder fanden.

Danach soll er von Kaiser Heinrich VI. die Erlaubnis bekommen haben, diese Farben als sein Banner zu tragen. Dies erklärt unter anderem auch, weshalb der weiße Streifen in der ursprünglichen Form der Flagge noch sichtbar dünner war als heute.

Erst seit 1918 wird die rot-weiß-rote Flagge als die Nationalflagge Österreichs genutzt… und das, obwohl sie schon deutlich früher, zum Beispiel auch bei den Kämpfen gegen die Ungarn und die Slawen zum Einsatz kam und schon damals ein Zeichen für Österreich darstellte.  

Weitere Theorien rund um die Österreichische Flagge 

Auch wenn es wissenschaftlich als nachvollziehbar und (fast) erwiesen gilt, dass die österreichische Flagge, wie oben erwähnt, entstand, macht es hin und wieder Spaß, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und sich mit den anderen Theorien auseinanderzusetzen. Diese sind manchmal mehr, manchmal weniger spektakulär.  

Theorie Nr. 2: Auf der Suche nach einem neuen Siegel 

Dass das Mittelalter immer wieder von den unterschiedlichsten Streitereien und Kämpfen geprägt war, ist nicht neu. Daher gibt es auch mindestens eine Geschichte rund um die österreichische Flagge, die sich auf genau diese Art der Auseinandersetzungen bezieht.

Ihr Protagonist ist Herzog Friedrich II., der in der Zeit zwischen 1211–1246 lebte. Er soll sich mit demjenigen, der eigentlich den Auftrag hatte, auf sein Siegel aufzupassen, derart zerstritten haben, dass dieser sich weigerte, es ihm wieder auszuhändigen. Somit war er gezwungen, sich ein neues Siegel zu kreieren und entschied sich für die rot-weiß-rote Variante. 

Theorie Nr. 3: Eine besondere Verbindung zur Vergangenheit 

Es gibt auch die Theorie, dass die Flagge Österreichs, zumindest in ihrer Grundform, weitaus älter ist, als oft angenommen wird. Einige sind der Ansicht, bei ihr handele es sich um ein Babenbergisches Zeichen. Und es gibt tatsächlich Kunstwerke, die hierauf schließen lassen könnten.  

Österreich und seine Beziehungen zur Vergangenheit 

Wer in Österreich unterwegs ist und sich für die Vergangenheit dieses Landes interessiert, stößt unweigerlich auf die unterschiedlichsten Anlaufstellen… unter anderem auch auf Angebote, die sich mit der Geschichte bzw. den Geschichten rund um die rot-weiß-rote Flagge auseinandersetzen.

Diese ist auch im öffentlichen Raum häufig vertreten und könnte sowohl Touristen als auch Einheimische daran erinnern, dass es sich bei der Geschichte Österreichs um einen besonderen Werdegang handelt, der die Menschen noch bis heute fasziniert. Vor allem in Gesprächen mit älteren Einheimischen wird gerne immer wieder auf die „blutige Theorie“ rund um Leopold V. Bezug genommen. Immerhin handelt es sich hierbei nicht um „irgendeine“ Geschichte, sondern um eine Erzählung, die letztendlich auch von Heldentum und Mut zeugt.

Auf der Suche nach weiteren Informationen rund um die Entstehung Österreichs lohnt es sich, gerade in den größeren Städten, Museen und Ausstellungen zu besuchen. Wer mehr Lust auf „Geschichte zum Anfassen“ hat, kann sich natürlich auch dazu entschließen, beispielsweise Mozarts Geburtshaus einen Besuch abzustatten.  

Die österreichische Flagge auf Souvenirs 

Wie stolz die Österreicher auf ihre Flagge sind, zeigt sich unter anderem auch immer wieder im Zusammenhang mit den zahlreichen Souvenirs, die zu diesem Thema angeboten werden. Und auch wenn das Rot-Weiß-Rot der Flagge hier nicht immer im Fokus steht, so gibt es dennoch viele Accessoires, die genau hierauf Bezug nehmen. Egal, ob auf Postkarten, auf Kuscheltieren oder auf Kleidung: die Flagge sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert und ganz sicher auch für wunderschöne Erinnerungen an einen abwechslungsreichen Urlaub. Das Eintauchen in die geschichtliche Vergangenheit kann spannender sein, als oft angenommen. Vor alle, dann, wenn Sagen, Abenteuer und ein möglicherweise hoher Wahrheitsgehalt aufeinandertreffen.

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